Der SEO-Audit ist der Einstieg in jedes Retainer-Mandat — und für viele Unternehmen ein eigenständig wertvoller Output. Diese Seite beschreibt, was im Audit konkret passiert, welche Werkzeuge zum Einsatz kommen und wie das Ergebnis aussieht. Den Rahmen finden Sie auf der SEO-Pillar-Seite, die zugrundeliegende Diagnose-Logik auf der Methoden-Seite.
Was ein SEO-Audit ist — und was er nicht ist
Ein SEO-Audit bei DAMA Solutions ist kein automatisierter Tool-Export. Screaming Frog, Sistrix, Ahrefs und Search Console liefern Daten — aber eine SEO-Diagnose ist die Interpretation dieser Daten im Kontext der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens. Werkzeug-Reports produzieren Listen mit Hunderten von Befunden. Ein Audit identifiziert die zehn Befunde, die den wirtschaftlichen Unterschied machen — und priorisiert sie nach Erwartungswert.
Was ein SEO-Audit dagegen nicht ist: eine pauschale Bewertung der Site mit Schulnoten, eine PDF mit „Top 100 SEO-Tipps", oder eine Pitch-Unterlage für eine darauf aufbauende Zusammenarbeit. Wir liefern eine Diagnose, die strategisch belastbar ist — auch dann, wenn Sie sich gegen eine Zusammenarbeit mit uns entscheiden.
Scope und Ablauf
Der Audit läuft über zwei Wochen mit festem Scope und festem Output. Keine zeitlich offenen Beratungs-Verträge, keine Stundenpakete, keine Verlängerungsschleifen.
Woche 1 — Bestandsaufnahme
Wir crawlen die gesamte Site, ziehen alle verfügbaren Daten aus Search Console, Analytics, Tag Manager und CRM, prüfen die technische Konfiguration auf Server-Ebene, analysieren das Backlink-Profil und mappen den Content-Bestand. Parallel analysieren wir die Wettbewerbs-Position auf den drei bis fünf wichtigsten Themen-Clustern.
Woche 2 — Interpretation und Priorisierung
Wir formulieren Hypothesen über die wirtschaftlichen Hebel der nächsten zwölf Monate. Wir leiten konkrete Maßnahmen ab und ordnen sie nach Wirkungs-Erwartung, Aufwand und Risiko. Wir schreiben die Analyse so, dass eine Geschäftsführung damit eine Investitionsentscheidung treffen kann.
Abschluss
Übergabe der schriftlichen Analyse plus 90-minütiges Präsentations-Gespräch. Bei Bedarf ein Folgegespräch zur Detailklärung. Danach: Sie entscheiden, wie es weitergeht. Es gibt keinen automatischen Übergang in einen Retainer und keine Kündigungsfrist, weil es keinen weiterlaufenden Vertrag gibt.
Was im Audit konkret geprüft wird
Technisches Profil
- Vollständiger Crawl mit Identifikation von Crawl-Fallen, Indexierungs-Problemen, Soft-404s, Redirect-Ketten.
- Rendering-Test pro Template-Klasse: Was sieht Googlebot tatsächlich?
- Core Web Vitals (Mobile + Desktop) pro Template, mit Field- und Lab-Daten.
- Sitemap- und robots.txt-Analyse, Canonical-Strategie, Hreflang-Konsistenz.
- Strukturierte Daten — Vollständigkeit, Validität, Rich-Result-Potenzial.
- Sicherheits- und Performance-Header, HTTP/2-/3-Status, Server-Antworten.
Content-Profil
- Inventarisierung aller indexierten URLs nach Content-Typ und Sichtbarkeit.
- Identifikation von Kannibalisierungen, Duplikaten und thin content.
- Klassifikation nach Search-Intent und Position im Funnel.
- Lücken-Analyse gegen die wichtigsten Wettbewerber pro Themen-Cluster.
- Bestands-Konsolidierungs-Plan: Was bleibt, was wird zusammengeführt, was wird gelöscht.
Backlink-Profil
- Quantitative und qualitative Bewertung des bestehenden Linkprofils.
- Identifikation toxischer oder unnatürlicher Linkmuster (mit Disavow-Empfehlung, wenn nötig).
- Wettbewerbs-Linkprofil-Vergleich.
- Konkrete Link-Opportunities — keine Pauschal-Empfehlung „mehr Backlinks", sondern eine Liste benannter Ziele.
Lokale Sichtbarkeit (sofern relevant)
- Google Business Profile — Vollständigkeit, Kategorien, Aktivität, Reviews.
- NAP-Konsistenz über die wichtigsten deutschen und regionalen Verzeichnisse.
- Lokale Ranking-Positionen aus dem geographischen Schwerpunkt-Bereich gemessen.
- Lokale Landingpage-Architektur (bei Multi-Standort-Setups).
Wettbewerbs-Position
- Sichtbarkeits-Verlauf und -Verteilung der wichtigsten Wettbewerber über 24 Monate.
- Themen-Cluster, in denen Wettbewerber strukturell dominieren — und warum.
- Themen-Cluster, in denen Wettbewerber schwach sind und Lücken verfügbar sind.
- Backlink-Asymmetrien — wo Wettbewerber Linkprofile aufgebaut haben, die schwer einzuholen sind, und wo nicht.
Tracking- und Mess-Architektur
- Prüfung der bestehenden Analytics-Konfiguration auf Lücken und Fehlmessungen.
- Quellen-Attribution: Lassen sich organische Anfragen sauber im CRM identifizieren?
- Tag-Manager-Hygiene und Event-Definitionen.
Output: Die schriftliche Analyse
Das Audit-Ergebnis ist ein PDF-Dokument von typisch 40–80 Seiten, strukturiert in fünf Teile.
1. Executive Summary
Eine Seite, geschäftsführungs-tauglich. Was funktioniert, was nicht, wo die drei größten Hebel sitzen, mit welchem Investment welche Wirkung in welchem Zeitraum realistisch ist.
2. Diagnose
Detaillierte Befunde aus jedem Prüfbereich. Mit Belegen, Screenshots, Zahlen.
3. Hypothesen
Drei bis fünf Thesen zu den wirtschaftlichen Hebeln der nächsten zwölf Monate. Jede Hypothese kommt mit erwarteter Wirkung, Investitionshöhe, Zeithorizont und Falsifikations-Kriterium.
4. Maßnahmenplan
Konkrete Liste priorisierter Maßnahmen. Jede Maßnahme bekommt einen Erwartungswert, einen Aufwand und ein Risiko. Sortiert nach wirtschaftlichem Erwartungswert, nicht nach Reihenfolge der Aufdeckung.
5. Roadmap
Vorschlag für die nächsten zwölf Monate: Was zuerst, was parallel, was abhängig wovon. Mit oder ohne uns umsetzbar.
Wer den Audit liest
Wir schreiben jeden Audit so, dass drei verschiedene Lesergruppen ihren Nutzen ziehen können — ohne dass eine davon den Text übersetzen muss.
- Geschäftsführung: Liest die Executive Summary und den Maßnahmenplan. Trifft daraus Investitionsentscheidungen.
- Marketing-Leitung: Liest Hypothesen, Roadmap und Wettbewerbs-Sektion. Plant Quartals-Ziele.
- Operative Umsetzer (intern oder externe Agenturen): Lesen die detaillierten Diagnose-Teile. Bekommen konkrete To-do-Listen mit Begründung.
Was nach dem Audit passiert
Drei Wege sind möglich — und alle drei sind ausdrücklich akzeptabel.
Sie setzen intern um
Der Audit liefert alle Informationen, die ein internes Team oder eine andere Agentur braucht, um eigenständig zu arbeiten. Wir helfen bei Bedarf in punktuellen Sparrings — ohne laufenden Retainer.
Sie wählen eine andere Agentur
Auch das passiert — und ist okay. Ein guter Audit erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eine andere Agentur erfolgreich für Sie arbeitet, weil die Priorisierung steht.
Sie steigen in ein Retainer-Mandat mit uns ein
Der Audit ist der Einstieg in jede unserer Retainer-Zusammenarbeiten. Im Anschluss bauen wir die Strategie-Phase und die monatliche Steuerung darauf auf.
Werkzeuge im Audit
Wir arbeiten mit: Screaming Frog, Sitebulb, Sistrix, Ahrefs, Semrush, Google Search Console, Google Analytics 4, PageSpeed Insights, Chrome Lighthouse, GTmetrix, Search Console URL Inspection, Schema.org Validator, Rich Results Test, robots.txt Tester. Werkzeuge sind Mittel, keine Zwecke — die schwere Arbeit ist die Interpretation.
Häufige Fragen
Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre SEO-Position aktuell steht und welche Hebel im nächsten Jahr tatsächlich tragen, fragen Sie den Audit an. Den Kontext zum Rest der SEO-Arbeit finden Sie auf der SEO-Übersicht.
