Im B2B-Commerce entscheiden nicht Look-and-Feel oder Storefront-Trends darüber, ob ein Shop trägt. Es entscheidet die Frage, ob die Backend-Logik die kommerzielle Realität des Geschäfts abbildet – und ob die Architektur Skalierung erlaubt, ohne sich in fünf Jahren selbst zu blockieren. Plattform- und Stack-Wahl sind Konsequenz dieser Analyse.
Die B2B-Commerce-Anforderungen im Detail
- Account-Hierarchien – Konzern-Strukturen mit Tochter-Unternehmen, Niederlassungen, Kostenstellen, Bestellfreigaben pro Rolle.
- Kundenspezifische Preislisten und Staffelpreise – individuelle Preisvereinbarungen, Mengen-Staffelungen, Rahmenverträge.
- Punchout-Integration – Einbindung in SAP Ariba, Coupa, Jaggaer und weitere Procurement-Systeme der Kunden.
- ERP- und PIM-Anbindung – Stammdaten, Bestände, Preise, Lieferzeiten in Echtzeit aus SAP, Microsoft Dynamics, Akeneo, Pimcore.
- Rahmenbestellungen und Sub-Abrufe – wiederkehrende Bestelllogik mit Mengen-Limits über Vertragslaufzeiten.
- Internationale Realität – Mehrsprachigkeit, Mehrwährungs-Logik, regional unterschiedliche Steuer- und Lieferregeln.
Die drei Stack-Schwerpunkte
Shopware 6 Enterprise als deutscher Standard
Shopware ist im deutschsprachigen B2B-Mittelstand und gehobenen Mid-Market der etablierte Standard. Native B2B-Suite (B2B Components, Quote Management, Quick Order), starke ERP-Integrationen, große Entwickler-Community, deutsches Hosting. Für die meisten DACH-orientierten B2B-Modelle ist Shopware Enterprise der methodisch saubere Default. Details auf der Shopware-Agentur-Seite.
Shopify Plus für internationale Marken
Shopify Plus glänzt im internationalen B2C/D2C-Setup, zunehmend auch in B2B-Modellen mit Markets, B2B-Catalog-Funktionalität und Plus-Apps. Für Marken, die international skalieren und Multi-Storefront-Logik brauchen, oft die schnellere Wahl als Shopware. Details auf der Shopify-Plus-Seite.
Headless Commerce mit Commercetools & Co.
Wo Sortiments-Komplexität, Touchpoint-Vielfalt oder Backend-Integrations-Tiefe klassische Plattform-Grenzen sprengen, ist Headless mit Commercetools, Shopware Frontends oder Shopify Hydrogen die Antwort. Höhere Architektur-Komplexität, dafür radikale Flexibilität. Details auf der Headless-Commerce-Seite.
Brücke zu SEO und Performance
Webshop-Architektur und SEO sind untrennbar. Falsche Kategorie-Architektur, schlechte Facettierungs-Logik, ungesteuerte Indexierung oder schlechte Core Web Vitals vernichten Sichtbarkeit, die später nur schwer reparierbar ist. Wir verzahnen Stack-Entscheidungen mit E-Commerce-SEO und Core-Web-Vitals-Optimierung von Tag eins.
Häufige Fragen
Wenn Sie einen B2B-Webshop planen, einen bestehenden Shop migrieren oder eine Headless-Architektur evaluieren, beginnen wir mit einer Wachstumsanalyse. Den breiteren Rahmen finden Sie auf der Leistungen-Übersicht.

