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Shopware Agentur. B2B-Substanz, kein Template-Setup.

Shopware 6 Enterprise ist im deutschsprachigen B2B-Mittelstand und gehobenen Mid-Market der etablierte Standard. B2B-Suite, B2B Components, starke ERP-Integrationen, deutsches Hosting – die Plattform liefert die Substanz, mit der anspruchsvolle B2B-Modelle technisch sauber abgebildet werden. Diese Seite beschreibt, wie wir Shopware-Enterprise-Mandate methodisch aufsetzen.

Shopware-Projekte fallen in zwei methodische Kategorien. Die einen sind technische Re-Plattformierungen: bestehendes B2B-Geschäft auf eine neue Architektur heben, ohne kommerziell zu disruptieren. Die anderen sind strukturelle Neuaufstellungen: ein bestehendes Geschäftsmodell um digitale B2B-Vertriebs-Logik erweitern, die es vorher nicht gab. Beide brauchen Senior-Architektur-Entscheidungen vor jeder Implementierungs-Frage.

Warum Shopware 6 Enterprise

Die Plattform-Entscheidung folgt der Anforderungs-Diagnose. Für DACH-orientierte B2B-Modelle mit klassischer ERP-Realität (SAP, Microsoft Dynamics, abas, Sage), Account-Hierarchien und individuellen Preislisten ist Shopware 6 Enterprise in den meisten Fällen die methodisch sauberste Wahl. Native B2B-Funktionen, etablierte Konnektoren, deutsches Hosting, DSGVO-konforme Infrastruktur, große Entwickler-Community.

Die B2B-Suite und B2B Components im Detail

  • Account-Strukturen – Konzern-Hierarchien mit Sub-Accounts, Niederlassungen, Rollen und Berechtigungen.
  • Individuelle Preislisten – kundenspezifische Preise, Staffelpreise, Rahmenverträge.
  • Bestellfreigabe-Workflows – mehrstufige Freigaben, Wertgrenzen, Kostenstellen-Logik.
  • Quote Management – Angebots-Erstellung, -Versand und -Annahme integriert in den Bestell-Prozess.
  • Quick Order – Schnellbestellungs-Layouts für wiederkehrende Sortimente, CSV-Import, Sammel-Warenkörbe.
  • Sales-Representative-Logik – Außendienst-Funktionen, Kunden-Übernahme, Bestellungen im Namen des Kunden.

ERP- und PIM-Integration als Kern-Disziplin

In B2B-Mandaten fällt die wirtschaftliche Wahrheit selten im Shop selbst, sondern im ERP. Bestände, Preise, Lieferzeiten, Kunden-Konditionen, Auftragsstatus, Rechnungen – alles lebt im ERP oder im PIM. Eine Shopware-Implementierung, die ERP- und PIM-Integration als nachgelagerten Schritt behandelt, baut die nächsten Reibungen in den initialen Code. Wir starten Mandate von der Integrations-Architektur aus: Mapping, Synchronisations-Frequenz, Konflikt-Logik, Fehler-Handling, Monitoring.

Sales Channels und Internationalisierung

Shopware Sales Channels erlauben mehrere Storefronts mit eigener Sprache, eigener Währung, eigener Sortiments-Logik auf einem Backend. Für international skalierende B2B-Modelle ist das die Architektur-Antwort auf Hreflang-, Pricing- und Sortiments-Differenzen pro Markt. Wir denken Sales-Channels-Architektur, hreflang-Strategie und International-SEO zusammen.

Headless mit Shopware Frontends

Wo klassische Twig-Storefronts an Performance, Touchpoint-Vielfalt oder Editorial-Komplexität an Grenzen stoßen, sind Shopware Frontends (Next.js, Vue Storefront, Nuxt) die methodische Antwort. Headless-Setup mit Shopware-Backend liefert hohe Frontend-Flexibilität bei voller Nutzung der nativen B2B-Logik. Sinnvoll bei Multi-Brand, Multi-Touchpoint oder strikten Performance-Anforderungen – bei klassischen B2B-Modellen oft überdimensioniert.

Shopware vs Shopify Plus vs Commercetools

Die Stack-Entscheidung im B2B ist selten eine reine Feature-Frage. Sie ist eine Architektur- und Markt-Frage. Die folgende Gegenüberstellung beschreibt, wann welcher Stack methodisch sauber trägt – als Entscheidungs-Raster, nicht als Empfehlungs-Tabelle.

KriteriumShopware 6 EnterpriseShopify PlusCommercetools
Sweet-SpotDACH-B2B-MittelstandInternationale MarkenEnterprise-Composable
Native B2B-LogikSehr stark (B2B-Suite)Wachsend (B2B-Catalog)Frei modellierbar
ERP-Integration DACHSehr stark (SAP, Dynamics, abas)Über MiddlewareFrei, hoher Bau-Aufwand
Internationale SkalierungSales ChannelsSehr stark (Markets)Sehr stark (API-first)
Hosting / DatenstandortDeutschland möglichShopify-Cloud (USA/EU)Frei wählbar
Time-to-MarketMittelSchnellLangsam
TCO-ProfilMittel, planbarHoch laufend (GMV-Fee)Hoch initial, niedriger laufend

Migration aus Altsystemen

Migrationen von Shopware 5, Magento 1/2, Spryker, OXID oder kundenspezifischen Eigenentwicklungen auf Shopware 6 sind Standard-Mandate. Methodisch entscheidend: strukturierte Vorab-Diagnose mit vollständiger Sichtbarkeits-Aufnahme der bestehenden Plattform, URL-Mapping inkl. Produkt-, Kategorie-, Filter- und Editorial-URLs, Redirect-Logik mit korrekten Statuscodes, Pre-Launch-Tests gegen produktiven Such-Traffic, Post-Launch-Monitoring über Search Console, Sistrix und CRM-Pipeline parallel.

Migrations-Risiken, die wir explizit adressieren

  • Sichtbarkeits-Verlust – ein schlecht vorbereiteter Plattform-Wechsel kostet typischerweise 20–40 % organische Sichtbarkeit. Wir arbeiten mit URL-Diff-Audit, Header-Edge-Redirects und Pre-Launch-Crawl gegen produktive SERPs.
  • Stammdaten-Brüche – Produkt-Attribute, Varianten-Logik, Bestands-Sync und Preis-Hierarchien aus dem Altsystem ohne 1:1-Mapping in Shopware übersetzt erzeugen oft monatelange ERP-Daten-Reibung. Wir definieren die Mapping-Logik vor Migrations-Start, nicht währenddessen.
  • Checkout-Konversionsbruch – neuer Checkout-Flow ohne A/B-Validierung gegen den Legacy-Flow verliert oft 10–20 % Conversion in den ersten Wochen. Wir migrieren Checkouts mit paralleler Mess-Strecke.
  • SEO-Substanz-Verlust auf Filter- und Pagination-Ebene – neue Facetten-Logik ohne Canonical- und Indexierungs-Plan zerstört über Wochen die Long-Tail-Sichtbarkeit, die das alte System aufgebaut hat.

SEO-Architektur ab Tag eins

E-Commerce-SEO hat eigene Anforderungen, die strukturell in der Plattform verankert sein müssen: Kategorie-Architektur mit klarer Hierarchie, Facetten-Indexierung mit kontrollierter Logik, Pagination mit korrekten Canonicals, Produkt-Pages mit Schema-Auszeichnung, internationale URL-Strukturen mit hreflang-Konsistenz. Wir bauen diese Schicht von Tag eins ein – Details auf der E-Commerce-SEO-Seite.

Häufige Fragen

Shopware ist im DACH-B2B-Mittelstand der etablierte Standard. Native B2B-Suite mit Quote Management, Quick Order, Employee Management und Sales Representative; B2B Components für Account-Hierarchien, kundenspezifische Preislisten und Bestellfreigaben; starke ERP-Integrationen über etablierte Konnektoren; deutsches Hosting und DSGVO-konforme Infrastruktur. Für die meisten DACH-orientierten B2B-Modelle die methodisch saubere Wahl.


Wenn Sie ein Shopware-Projekt planen – Neuaufbau, Migration oder Re-Plattformierung – beginnen wir mit einer Wachstumsanalyse. Den breiteren Stack-Vergleich finden Sie auf der Webshop-Übersicht.

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David Malewski
David Malewski
Gründer · DAMA Solutions

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