Diese Seite beschreibt, wie wir Google-Ads-Setups für B2B-Mandate strukturieren. Den größeren Rahmen finden Sie auf der Google-Ads-Pillar-Seite, die B2B-Logik im organischen Kanal auf der B2B-SEO-Seite.
Bottom-of-Funnel zuerst
Im B2B-Search beginnen wir bewusst von unten — bei den Termen, die am nächsten an der Kaufentscheidung liegen. Vergleichsanfragen („X vs Y", „beste X für Y"), Wettbewerber-Suchen, Pricing-Themen, Implementierungs-Themen. Diese Suchen haben oft niedriges Volumen, aber höchste Konversionswahrscheinlichkeit auf qualifizierte Pipeline.
Offline-Conversions als Pflicht
Form-Fills sind ein schwacher Optimierungs-Stellvertreter im B2B. Wir importieren MQL-, SQL-, Opportunity- und Closed-Won-Stati aus dem CRM zurück in Google Ads und lassen Smart-Bidding auf den realen Pipeline-Wert optimieren. Das eliminiert die klassische Falle, in der Google auf Kontaktanfragen optimiert, die im Vertrieb nie als qualifiziert ankommen.
Wettbewerber-Suchen mit Augenmaß
Bidding auf Wettbewerber-Marken kann wirken — wenn die Landingpage einen klaren Vergleich liefert und die Markenrechte respektiert werden. In manchen Branchen ist die SERP-Defensive (Bietung auf eigene Marken-Terme gegen Wettbewerber-Anzeigen) der wichtigere Hebel.
CRM-Anbindung und Sales-Verzahnung
Jeder Lead aus Google Ads landet mit voller Quellen-Attribution im CRM: Kampagne, Ad-Group, Such-Begriff, Landingpage. Sales-Teams sehen, woher Anfragen kommen und können den Kontext im Gespräch nutzen. Umgekehrt fließen Sales-Erkenntnisse — welche Begriffe auftauchen, welche Wettbewerber genannt werden — zurück in die Keyword- und Anzeigen-Priorisierung.
