Diese Seite beschreibt, wie wir Search-Kampagnen aufbauen und steuern. Den größeren Rahmen finden Sie auf der Google-Ads-Pillar-Seite.
Keyword-Architektur
Wir trennen Brand- und Non-Brand-Kampagnen strikt. Brand-Terme haben sehr hohe Konversionsraten, niedrige CPCs und überzeichnen jede Account-Performance, wenn sie nicht isoliert ausgewiesen werden. Non-Brand-Kampagnen tragen das eigentliche Wachstum — und werden weiter segmentiert nach Search-Intent (informational, navigational, commercial, transactional), nach Themen-Cluster und nach erwartetem CPA.
Match Types — bewusst eng
Google empfiehlt seit Jahren immer breitere Match Types. Wir handhaben das anders. Exact Match und Phrase Match sind unsere Default-Optionen in der Non-Brand-Architektur. Broad Match nutzen wir gezielt mit Smart-Bidding und ausschließlich dort, wo eine ausreichende Konversionsbasis existiert. Negative-Keyword-Listen sind ein laufendes Asset, nicht ein einmaliges Setup.
Qualitätsfaktor als wirtschaftlicher Hebel
Der Qualitätsfaktor wirkt direkt auf den Klick-Preis. Eine Verbesserung von 5 auf 8 senkt CPCs typischerweise um 30–50 %. Die drei Komponenten — erwartete CTR, Anzeigenrelevanz, Landingpage-Erfahrung — sind alle steuerbar. Wir arbeiten an allen drei parallel: Anzeigentexte eng am Suchbegriff, Landingpages eng an der Anzeigenbotschaft, Asset- und Sitelink-Pflege als laufender Prozess.
Bidding-Strategie
Smart-Bidding (Target CPA, Target ROAS, Maximize Conversions) funktioniert — bei ausreichender Konversionsbasis. Faustregel: mindestens 30 Conversions pro Kampagne in 30 Tagen, besser mehr. Darunter ist manuelles CPC-Bidding oder Enhanced CPC oft die bessere Wahl. Wir prüfen die Konversionsbasis vor jeder Bidding-Entscheidung — und wechseln nicht aus Reflex auf Smart-Bidding, wenn die Daten nicht tragen.
Mess-Architektur
Search Ads ohne saubere Conversion-Werte optimieren auf Klicks statt Pipeline. Wir importieren bei B2B-Mandaten Offline-Conversions aus dem CRM zurück in Google Ads — MQL, SQL, Opportunity, Closed Won — und lassen den Algorithmus auf den realen Pipeline-Wert optimieren, nicht auf den Form-Fill. Bei E-Commerce-Mandaten arbeiten wir mit Margen-basierten Conversion-Werten statt Umsatz.
