Diese Seite beschreibt, wie wir Shopping-Setups aufbauen und worüber die meisten Accounts strukturell stolpern. Der größere Rahmen steht auf der Google-Ads-Pillar-Seite.
Der Feed ist die Kampagne
Google Shopping ist eine Datenkampagne — der Feed entscheidet, welche Suchanfragen ein Produkt überhaupt erreichen kann. Titel, Beschreibung, Kategorie, GTIN, Bilder, Custom Labels, strukturierte Attribute. In fast jedem Audit finden wir Feeds mit fehlenden oder schwachen Titeln, generischen Beschreibungen, falscher Google-Kategorie oder fehlenden Marken-Attributen. Jede dieser Lücken kostet Auslieferungs-Volumen.
Margen-basierte Conversion-Werte
Klassische Shopping-Setups optimieren auf Umsatz oder ROAS. Das funktioniert solange alle Produkte ähnliche Margen haben — und das sind sie selten. Wir setzen in Shopping-Mandaten Margen-Werte als Conversion-Wert ein: Statt 100 Euro Umsatz als Wert wird die tatsächliche Marge (zum Beispiel 40 Euro) als Conversion-Wert übergeben. Smart-Bidding optimiert dann auf das, was wirtschaftlich zählt.
Kampagnen-Segmentierung über Custom Labels
Wir segmentieren Shopping-Kampagnen über Custom Labels nach Marge, Bestseller-Status, saisonaler Relevanz oder Bestandstiefe. Das erlaubt unterschiedliche Bidding-Strategien für Produkte mit unterschiedlicher wirtschaftlicher Bedeutung — und vermeidet die klassische Falle, in der Smart-Bidding-Effizienz aus High-Margin-Produkten durch ineffiziente Low-Margin-Auslieferung aufgezehrt wird.
Standard Shopping vs. PMax
Performance Max hat klassisches Smart Shopping abgelöst. Standard Shopping existiert noch, ist aber operativ aufwendiger und meist weniger effizient. Wir kombinieren in der Regel PMax (für die breite Auslieferung) mit Standard Shopping für sehr spezifische Bidding-Anforderungen — etwa Brand-Defensive oder einzelne Hero-SKUs mit eigener Steuerung.
